|
|
 |
 |
 |
 |
Das Triptychon
|
|
|
 |
Hinter Altar und Kanzel ist ein in dunklem Violett und Rot gehaltenes Feld. Es ist zum "Harmonischen Mittelpunkt" etwas nach rechts versetzt. In seiner Höhe und Kleinteiligkeit nimmt es die Ebene der zwölf Tore wieder auf.
Durch dieses Feld finden nun die liturgischen Handlungen zwischen Altar und Kanzel vor einem Hintergrund statt. Es wird eine Verdichtung erreicht, ein Sammeln zum Ort der Handlung und der Botschaft hin.
|
 |
Diese Sammlung wird verstärkt durch das Altarbild. Das Triptychon tritt vor die Wand, löst sich in den Raum hinein und kommt so zum Einklang mit Altar und Altarkreuz. Das Triptychon ist im Entwurf nur andeutbar, es ist ein dreiteiliges Ölbild auf Leinwand. Das Rot ist durch einen langen Malprozess in vielen Schichten aufgebaut. Es ist eine freie malerische Arbeit, die erst im Entstehen ausformuliert wird.
|
In dieser Konzeption wird der "Harmonische Mittelpunkt", umgeben von den zwölf Toren und den Pfeilern, sowohl zum sinnlichen wie auch geistigen Mittelpunkt, zum Sammelpunkt für die feierliche Gemeinschaft wie auch stille Kontemplation.
Evangelische Stephanus-Gemeinde Kelkheim - 2. Januar 2004
|
|