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Tief im Menschen regt sich ein geheimes Verlangen.
Viele, die in den gesichtslosen Ablauf von Arbeitsprogrammen und Terminplänen eingespannt sind, sehnen sich unausgesprochen nach etwas Wesentlichem, nach innerem Leben.
Nichts führt in innigere Gemeinschaft mit dem lebendigen Gott als ein ruhiges gemeinsames Gebet, das seine höchste Entfaltung in lang anhaltenden Gesängen findet, die danach, wenn man wieder alleine ist, in der Stille des Herzens weiterklingen.
Wenn das Geheimnis Gottes in Symbolen von schlichter Schönheit greifbar wird, wenn es nicht unter einer Überlast von Worten erstickt, verbreitet ein gemeinsames Gebet nicht Eintönigkeit und Langeweile, sondern erschließt die Freude des Himmels auf der Erde ... (Frère Roger, Taizé )
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